2. Tag: 30 km, 7,4 km/h, 4 Stunden, Obzor

Der Sonnenaufgang gegen 06:00 Uhr war wirklich wunderschön. Nachdem ich mein Zelt abgebaut hatte, wollte ich versuchen, an der Küste nach Bialla lang zu fahren, um dort wieder die Hauptstraße zu nehmen. 2 Einheimische sagten, ich solle wieder zur oben liegenden Hauptstraße zurück kehren. Es sind zwar 20 km statt 5 km an der Küste, läßt sich aber wesentlich besser fahren, da die Küstenstrecke unbefestigt ist und mehr Steigungen hat.

Dass die beiden mit 5 km die Luftlinie meinten, aus denen dann 21 gefahrene km wurden und dass die Steigungen dafür sorgten, dass ich überwiegend im 1. Gang fahren und insgesamt 7 km schieben mußte, sollte sich erst später rausstellen.

Wegen der Steilküste gibt es nämlich keinen Weg unten am Meer. Die Route windet sich steil bergauf und bergab.

Belohnt wurde ich ab und zu mit spektakulären Aussichten aufs Meer und ein kleines Strandrestaurant mitten in der Wildnis.

Dann ganz plötzlich, auf einer steilen und vom Regen ausgewaschenen Strecke starkes Schleifen am Vorderrad. Eine Halterung des Lowriders war gebrochen. Und das auf dieser Strecke 4 (Schiebe-) km vor Bialla! Also: Vorn Gewicht wegnehmen und das Zelt nach hinten in der Hoffnung, dass das Hinterrad nicht den Geist aufgibt.

Bin dann noch ab Bialla 7 km weiter gefahren und total ermattet an einem Campingplatz angekommen.

Um den Liwrider kümmere ich mich morgen. Irgendwas wird mir schon einfallen.

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