17. Tag, Dienstag, 2014-08-12, 54 km/d, 15,08 km/h, Kobuleti

Reise in die Subtropen

Das Frühstück bot heute im 4. Stock einen herrlichen Ausblick auf die Ausläufer des kleinen Kaukasus mit seinen Steilhängen, Teeplantagen, Strand und Meer.

Kurz vor der Weiterreise traf ich einen Mann aus Baku (Azerbaijan) mit seiner Familie, der in der Türkei geschäftlich unterwegs war.

Da er sehr auskunftsfreudig war, habe ich ihn natürlich ausgequetscht über die beiden Varianten meiner Weiterreise. Er war auch der Meinung, erst an der Küste hoch bis Poti zu fahren und dann gen Osten Richtung Kutaisi. Die Alternative an der armenischen Grenze entlang soll sehr bergig sein. Nach meinen Erfahrungen in Bulgarien, der Westtürkei und der Strecke zwischen Istanbul und Samsun ist die nördliche Route die bessere.

Nach langem Erzählen fuhr ich weiter an die Grenze zu Georgien. Eine kilometerlange Schlange von LKW wartete auf Abfertigung und machte das Fahren auf der nach wie vor 2-spurigen Straße unangenehm, da der überholende Verkehr mit unverminderter Geschwindigkeit weiter fuhr.

An der Grenze verlor ich gleich 2x Zeit:
Eine Stunde Zeitumstellung (später) und Kampf mit einem Geldautomaten, der abbuchen, aber kein Geld rausrücken wollte. Die Einrichtung von Mobilfunk und Internet mit georgische Simkarte hat dann auch noch einmal viel Zeit in Anspruch genommen.

Hinter der Grenze verlief die Straße nur noch 2-spurig weiter und es wurde hügeliger. Die Straßen sind in schlechtem Zustand, sodass man mit tiefen Schlaglöchern und Gullis rechnen muss.

Der kleine Kaukasus ließ dann auch mal seine Muskeln spüren bei einem 2- Kilometer langen Anstieg von 0 auf 120 hm. Hinter diesem Anstieg wurde es dann sehr touristisch am Meer, durchaus vergleichbar mit Benidorm in Spanien.

Ein Hotel am anderen, doch alle belegt. Ein Zimmer fand ich noch in einem 6-stöckigen Hotelneubau, in dem die 5. Etage fertiggestellt war. Alles andere, auch der Außenbereich, war offene Baustelle.

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